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Einweihung
des neuen technischen Betriebs der Winzergenossenschaft Kallstadt
Eymael:
Mit 100 Jahren auf dem neuesten technischen Stand
„Die Winzergenossenschaft ist jetzt 100 Jahre alt und dabei
auf dem neuesten Stand", sagte Günter Eymael, Staatssekretär
im rheinland-pfälzischen Weinbauministerium, bei der Einweihung
des neuen technischen Betriebs der Winzergenossenschaft Kallstadt.
Mit dem Neubau seien die neuesten technologischen Erkenntnisse
der Traubenannahme und -verarbeitung realisiert worden, sagte
der Staatssekretär.
Die
Baumaßnahmen seien notwendig geworden, nachdem die beiden Winzergenossenschaften
Kallstadt und Erpolzheim im Jahre 1998 fusioniert hätten. Eine
100-jährige Firmengeschichte bedeute auch ein über Jahrzehnte
hinaus erfolgreiches Bestehen im nationalen wie internationalen
Wettbewerb. Das setze zu jedem Zeitpunkt die richtigen unternehmerischen
Entscheidungen voraus. „Mit Innovation sichern Sie auch jetzt
die Trauben- und damit die Weinqualität", so Eymael. Damit seien
die Voraussetzungen für ein weiteres erfolgreiches Bestehen
im Weinmarkt geschaffen.
Gleichzeitig
dokumentiere dieser Schritt, dass auch die Gesellschaftsform
der Genossenschaft eine Zukunft habe. „Hier treffen sich die
Stärken der Erzeuger mit dem Ziel, eine bestmögliche Traubenqualität
herzustellen mit den Stärken eines technisch optimierten Unternehmens,
das es versteht, aus Trauben marktfähige Weine herzustellen
und diese vortrefflich zu vermarkten", so der Staatssekretär.
Mit einem Investitionsvolumen von 5,2 Millionen Euro würden
die Arbeitsplätze und die Zukunft vieler Winzerinnen und Winzer
in der Region gesichert, sagte Eymael. Fast 1,6 Millionen Euro
haben die Europäische Union, der Bund und das Land Rheinland-Pfalz
beigesteuert.
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