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Deutschland
und Portugal Schlusslicht bei Entwicklung des Einzelhandels
Der Einzelhandel in Deutschland musste im Juli 2002 mit einem
Absatzrückgang von 3% Verkaufseinbußen im Vergleich zm Vorjahreszeitraum
2001 hinnehmen. Dies ist heute von Eurostat, dem Statistischen
Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, als Schätzung
veröffentlicht worden. Nur Portugal war mit einem Verkaufsrückgang
von 4,5% noch schwerer von der anhaltenden Wirtschaftsflaute
betroffen.
Die
Situation in Europa insgesamt ist jedoch positiv. Das Absatzvolumen
in der Eurozone ist um 1,4% und in der Gesamtunion um 2,3% im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ausschlaggebend hierfür sind
die großen Absatzsteigerungen in Spanien (8,1%) und Großbritannien
(5,3%).
Im Vergleich zum Vormonat Juni 2002 ist der Trend in Deutschland
jedoch wieder positiv. Der Absatz im Einzelhandel erhöhte sich
danach im Juli um 0,8%, nach Spanien mit 1,5% und Schweden mit
1,2% die größte Steigerung in der EU. Einbußen mussten hingegen
die Einzelhändler in Portugal (-2%), Irland (-1,7%) und Finnland
(-1,4%) hinnehmen. Insgesamt erhöhte sich der Absatz im Vergleich
zum Vormonat in der Eurozone um 0,6% und in der Gesamtunion
um 0,8%.
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