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Deutscher
Rotweinpreis 2002 Bauckhage: Botschafter der Spitzenklasse
„Die
Gewinner beim Deutschen Rotweinpreis sind Botschafter der Spitzenklasse,
in die immer mehr deutsche Winzer mit ihren Gewächsen aufsteigen",
sagte der rheinland-pfälzische Weinbauminister Hans-Artur Bauckhage
bei der feierlichen Verleihung des Preises in Mainz.
Die
Zeitschrift Vinum habe mit diesem seit 1987 vergebenen Preis
ein Institut geschaffen, das aus der bunten Szene aus Vergleichsproben,
Bewertungen und Weintests nicht mehr wegzudenken sei. „Der Deutsche
Rotweinpreis ist zu einer festen Größe in der deutschen Weinwirtschaft
geworden", so der Minister.
Der
Minister erinnerte daran, dass mittlerweile deutlich über 25
Prozent der Rebflächen in Deutschland mit Rotweinsorten bestockt
sind. 1980 lag dieser Anteil noch bei etwas über elf Prozent.
„Entscheidend dabei ist aber, dass sich dieser Boom nicht nur
in der gestiegenen Hektarzahl, sondern vor allem in der Qualität
niederschlägt. Wie man aus Spätburgunder und Co hervorragende,
international wettbewerbsfähige Weine machen kann, demonstrieren
die hier anwesenden Winzer in eindrucksvoller Weise", sagte
Bauckhage.
Zu
dieser Erfolgsgeschichte des deutschen Rotweins habe der Deutsche
Rotweinpreis maßgeblich beigetragen, stellte der Minister fest
und dankte den Initiatoren, allen voran dem Verleger Hanspeter
Detsch und dem Redakteur Rudolf Knoll.
Insgesamt
wurden 2002 in sechs Kategorien 20 Weingüter und Winzergenossenschaften
für hervorragende Leistungen ausgezeichnet. Bauckhage freute
sich insbesondere über das gute Abschneiden der Winzer aus rheinland-pfälzischen
Anbaugebieten. Das Weingut Meyer-Näkel (Dernau, Ahr) belegte
mit einem 2001er Frühburgunder Qualitätswein den ersten Platz
in der Rubrik Weitere klassische deutsche Rebsorten. In der
gleichen Rubrik erreichte Klaus Gallé (Flonheim, Rheinhessen)
mit einem 1999er Portugieser Qualitätswein den zweiten Platz.
Der dritte Platz ging an das Weingut Kreuzberg (Dernau, Ahr)
mit einem 2001er Frühburgunder Qualitätswein. In der Rubrik
Spätburgunder belegte das Weingut Philipp Kuhn (Laumersheim,
Pfalz) mit dem 2000er Qualitätswein „Edition" einen zweiten
Platz. Jeweils einen dritten Platz erreichte das Weingut Meyer-Näkel
mit einer 2001er Auslese sowie das Weingut Bernhart (Schweigen,
Pfalz) mit dem 2000er Qualitätswein „S". Den zweiten Platz in
der Rubrik Klassische Sorten International belegte das Weingut
Georg Pfleger (Herxheim a. B., Pfalz) mit einer 2001er Merlot
Auslese. Bei den Cuvées belegte die Domäne Ludwigshöhe (Edenkoben,
Pfalz) mit einer 2001er Grande Reserve sec einen zweiten Platz.
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