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Die
Schweiz importiert weniger Rotwein
Während
in vielen europäischen Ländern, vor allem in Deutschland der
Rotweinkonsum und somit auch der -Import steigt, zeigen die
Schweizer ein abweichendes Kaufverhalten. Bei unseren südlichen
Nachbarn geht der Rotweinimport seit einigen Jahren kontinuierlich
zurück, während der Weissweinimport steigt. Dies geht aus den
neuesten Daten der Zollbehörden hervor, die von der "Schweizer
Weinzeitung" publiziert wurden. Demnach ist der Rotweinimport
von 1999 bis 2002 von 147,5 Mio Liter auf 136,9 Mio. Liter gesunken,
während gleichzeitig der Import von Weissweinen von 17,6 Mio.
Liter auf 24,1 Mio. Liter gestiegen ist. Wichtigstes Lieferland
für Rotweine ist heute Italien mit 30 Mio. Liter vor Frankreich
mit 128, 8 Mio. Liter und Spanien mit 11,9 Liter. Vor vier Jahren
lag noch Frankreich deutlich vorn mit 36,4 Litern vor Italien
mit 34,9 Mio. Litern und Spanien mit 16,9 Mio Litern. Frankreich
und Spanien zählen also zu den grossen Verlierern dieses Trends.
Am meisten profitierten von dieser Entwicklung die vier überseeischen
Weinbauländer USA, Australien, Südamerika und Chile, deren Anteil
bei den importierten Rotweinen von 5 Mio. Liter auf 7,5 Mio.
Liter, also um 50 Prozent gestiegen ist. Der Gesamtwert der
importierten Weine ist gleichzeitig gesunken und erreichte 2002
einen Wert von 800 Mio. Franken. Es waren vor allem grosse Lieferungen
billiger Tankware z.B. aus Südafrika, die auf den Preis drückten.
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