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Frühreife
und Frost in Burgund
Auch
in Burgund wurden die Weinberge Anfang April von Frösten heimgesucht,
allerdings nicht annähernd so schlimm wie in der Champagne.
In der Nacht vom 7. auf den 8. April sanken die Temperaturen
bis auf – 2 und – 5 Grad Celsius. Ob es bei den Pflanzen, die
schon relativ weit ausgetrieben hatten, zu Schäden kam, bleibt
abzuwarten. Jedenfalls hat sich durch den Kälteeinbruch das
Wachstum deutlich verlangsamt. Nach einem kalten, trockenen
Winter hatten die aussergewöhnlich milden Temperaturen des letzten
beiden Märzwochen das Wachstum der Reben beschleunigt. Das Wachstumsstadium
„50 % grüne Spitzen“ war beim Chardonnay im Vergleich zu 2002
etwa zwei Tage früher erreicht. Beim Pinot noir lag es gleich
zum Vorjahr.
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