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Verkehrssicherheit
/ Direktvermarktung
Ministerium
startet Pilotprojekt
Um
die berechtigten Interessen der direkt vermarktenden Landwirte,
Winzer und Gärtner mit dem wichtigen Gut Verkehrssicherheit
in Einklang zu bringen, startet das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium
ein Pilotprojekt. Damit sollen nichtamtliche Hinweiszeichen,
das Aufstellen von Verkaufsständen und -wagen sowie Direktvermarktung
ab Feld außerhalb von geschlossenen Ortschaften an Bundes- und
Landesstraßen landeseinheitlich geregelt werden. Das hat Minister
Hans-Artur Bauckhage mitgeteilt.
Streng
genommen herrscht bundesweit ein generelles Werbe- und Anbauverbot,
dessen Einhaltung die Leiter der Straßenmeistereien aus Gründen
der Verkehrssicherheit kontrollieren müssen. Gleichzeitig besteht
gerade in Rheinland-Pfalz auf Grund seiner von Sonderkulturen
geprägten Landwirtschaft ein hoher Bedarf an Möglichkeiten für
Direktvermarktung an Straßen. Im Rahmen des Pilotprojektes hat
das Ministerium in Zusammenarbeit mit dem Bund und anderen Ländern
ein Richtlinienpapier entwickelt, das im Laufe dieser Woche
über den Landesbetrieb Straßen und Verkehr an die zuständigen
Behörden vor Ort verschickt wird. Es gibt den Behörden und den
interessierten privaten Betrieben eine praktische Handreichung,
wo im Einzelfall unter welchen Bedingungen welche Werbe- und
Verkaufseinrichtungen aufgebaut werden können und wie die Beschilderung
auszusehen hat. Später sollen die praktischen Erfahrungen mit
dem Pilotprojekt ausgewertet werden, um die Richtlinien weiter
zu optimieren und gegebenenfalls als Verwaltungsvorschrift einzuführen.
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