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Ein
Wein-Jahrgang zum Schwärmen 
Sehr
gute Qualitäten und ausreichende Mengen
Während mancherorts die letzten Trauben noch gelesen werden,
reifen in den Kellern die ersten Weine eines überdurchschnittlichen
Jahrgangs heran. Selten hatten die Reben während des gesamten
Jahres und insbesondere zur Hauptreifephase der Trauben derart
optimale Bedingungen. Diese Einschätzung zieht sich wie ein
roter Faden durch alle Weinanbaugebiete. Vereinzelt ist man
jedoch enttäuscht über die vielen Niederschläge im Oktober,
wodurch die absoluten Spitzen bei den spätreifen Sorten nicht
in der Menge heranwuchsen, wie man es sich erwünscht hätte.
Dennoch sind viele Erzeuger ebenso wie DWI-Geschäftsführer Armin
Göring von den Ernteergebnissen positiv überrascht: "Die vielversprechenden
Ernteprognosen wurden oftmals noch übertroffen. Es ist wirklich
außergewöhnlich wie viel gesundes und qualitativ hochwertiges
Lesegut die Winzer einlagern konnten." Die fruchtbetonten Jungweine
mit ansprechenden Qualitätsmerkmalen deuten bereits jetzt auf
ein großes Entwicklungspotenzial hin. Dieses Jahr bescherte
den Winzern auch einen Ausgleich für den mengenmäßig relativ
kleinen Jahrgang 2001. Mit bundesweit ca. 11 Mio. hl bewegen
sich die Erntemengen in 2002 deutlich über dem Vorjahresergebnis.
Um diesem Ausnahmejahrgang noch die Krone aufzusetzen, hoffen
viele Winzer jetzt noch auf einen frühen starken Frost, der
Ihnen die fruchtig-edelsüßen Eisweine beschert.
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