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Bauckhage:
Nein zu Pfand auf Weinflaschen
Der
rheinland-pfälzische Weinbauminister Hans-Artur Bauckhage hat
sich klar gegen die in die Diskussion gebrachte Bepfandung von
Weinflaschen ausgesprochen. Derzeit gibt es kein Pfand, weil
die Mehrwegquote für Wein eingehalten wird. Bauckhage bekräftigte,
dass die Verpackungsverordnung dringend novelliert werden müsse.
Eine Bepfandung für Wein lehne er aber ab, da angesichts der
strukturellen Besonderheiten des Weinmarktes eine ökologische
Lenkungswirkung durch eine Pfanderhebung nicht zu erwarten sei.
„Der umweltpolitische Nutzen würde in keinem Verhältnis zu dem
Aufwand stehen, mit dem die deutschen Winzer zu rechnen hätten",
sagte der Minister. Weinflaschen könnten „an jeder Ecke" einer
geordneten Wiederverwertung zugeführt werden. Die Winzer würden
Flaschen auch zurücknehmen, spülen und wieder befüllen. „Wir
haben hier also kein Umweltproblem", stellte Bauckhage fest.
Eine Bepfandung würde für die deutschen Winzer einen unverhältnismäßigen
logistischen Aufwand nach sich ziehen und insbesondere die Direktvermarkter
treffen. Die Winzer hätten ohnehin im Weinberg und im Keller,
im Verkauf und im Büro „alle Hände voll zu tun" und dürften
nicht mit dem Aufbau und der Unterhaltung eines Rücknahme- und
Pfandsystems zusätzlich belastet werden, so der Weinbauminister
abschließend.
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