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Rotmostanteil in Deutschland 2002 um 26 Prozent gestiegen

Die Weinernte 2002 ist in Deutschland sowohl in der Menge als auch bei der Qualität überdurchschnittlich gut ausgefallen. Im vergangenen Jahr wurden 10,18 Millionen Hektoliter Weinmost geerntet und damit 2,8 Prozent mehr als im Sechsjahresmittel, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Jahrgang 2001, der allerdings eine nur unterdurchschnittliche Menge gebracht hatte, waren das sogar 12,1 Prozent mehr. Der Anteil der roten Moste an der gesamten Mosternte hat sich im vergangenen Jahr deutlich weiter erhöht. Für Weissweine wurden im vergangenen Jahr laut Statistik 6,59 Millionen Hektoliter Moste gelesen (plus 5,6 Prozent) und für Rotweine 3,58 Millionen Hektoliter (plus 26,2 Prozent). Gemessen am Mittel der Jahre 1996 bis 2001 legten die Rotweine sogar um 38 Prozent zu, während sich die Weissmosternte um zehn Prozent verringert hat. Damit verringerte sich der Anteil der weissen Moste an der gesamten Ernte von 68,7 Prozent im Jahr 2001 auf 64,8 Prozent im vergangenen Jahr. Die roten Moste legten parallel dazu von 31,3 Prozent auf 35,2 Prozent zu. «Die deutlich höhere Menge an Rotmost spiegelt die erhöhte Nachfrage nach Rotweinen wider», schrieben die Statistiker dazu. Von der gesamten Weinmostmenge waren nach Angaben der Wiesbadener Statistiker 56 Prozent zur Herstellung von Qualitätswein mit Prädikat geeignet. 2001 waren es 54 Prozent. 43 Prozent der Moste des Jahrgangs 2002 können ausserdem zu Qualitätsweinen ausgebaut werden.

 

 

 

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