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Agrarförderung
Bauckhage:
Auszahlung der Ausgleichszulage für 2002 läuft an
Nach
Angaben von Landwirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage wird
die Ausgleichszulage für die benachteiligten Gebiete in den
nächsten Tagen ausgezahlt. Erst vor etwa einer Woche sei die
Genehmigung der Europäischen Kommission eingegangen. Rund 7
500 berechtigte Unternehmen würden Mitte Oktober 2002 knapp
19 Millionen Euro im Rahmen dieser Fördermaßnahme erhalten.
Die Mittel werden zu etwa 50 Prozent von der EU, zu 30 Prozent
vom Bund und zu 20 Prozent vom Land finanziert. Der durchschnittliche
Auszahlungsbetrag je Unternehmen liegt im Jahr 2002 bei etwa
2 570 Euro und damit um mehr als 200 Euro höher als im Antragsjahr
2000. Im Vergleich zum vergangenen Antragsjahr 2001 fällt die
diesjährige durchschnittliche Unternehmenszuwendung etwas niedriger
aus, da auf Grund der BSE-Krise im Jahr 2001 die Prämiensätze,
insbesondere für Grünland, ausnahmsweise erhöht worden waren.
Bauckhage sprach von einem „erschreckend starken Rückgang" der
Antragszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch hätten bei der
Auszahlung rund 650 Unternehmen weniger berücksichtigt werden
können. „Anhand dieser Zahlen wird deutlich, dass der Strukturwandel
massiv voranschreitet. Umso bedeutender ist die Rolle der Ausgleichszulage
als abfederndes, einkommensstabilisierendes Instrument", sagte
der Minister. Ohne die Ausgleichszulage würden auf Grund des
Ausscheidens von landwirtschaftlichen Betrieben erheblich größere
Probleme bei der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft eintreten.
Der Minister versicherte, dass er sich daher auch weiterhin
für die Gewährung der Ausgleichszulage für Ackerflächen einsetzen
werde. In einigen angrenzenden Bundesländern sei die Förderung
von Ackerflächen bei der Ausgleichszulage bereits eingestellt
worden.
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