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Zur
neuen Deutschen Weinkönigin 2002/2003 wurde im Saalbau zu Neustadt
an der Weinstraße am 11. Oktober gegen 22:00 Uhr Judith Honrath
gekürt.

Voraus ging ein spannender Wahlabend, bei dem erst im zweiten
Wahlgang die neue Deutsche Weinkönigin feststand. Die 22-Jährige
aus dem Anbaugebiet Nahe ist damit für ein Jahr Repräsentantin
für deutschen Wein. Wie ihre Vorgängerin Petra Gärtner aus Zwingenberg
an der Hessischen Bergstraße wird sie bei zahlreichen Weinwochen
und Weinfesten, Messen und Ausstellungen, Kongressen und gesellschaftlichen
Anlässen im In- und Ausland unterwegs sein. Unterstützt wird
sie von ihren Stellvertreterinnen, den drei Deutschen Weinprinzessinnen
Esther Knewitz (Anbaugebiet Rheinhessen), Friedrun Schwerdtle
(Anbaugebiet Württemberg) und Simone Wagner (Anbaugebiet Rheingau).
Beim
Galaabend am traditionellen Krönungsort Neustadt an der Weinstraße
überzeugte die junge Frau das Publikum mit ihrer sympathischen
und frischen Ausstrahlung, die sie auch im Scheinwerferlicht
nicht verlies. Dem eindrucksvollen Auftritt ging eine fachliche
Befragung durch eine 65-köpfige Jury am Nachmittag voraus. Schon
dort glänzte die Hobby-Segelfliegerin mit hoher fachlicher Kompetenz.
Die Studentin der katholischen Theologie wuchs in einer Winzerfamilie
auf und hatte somit von klein auf Kontakt zum Wein und zum Weinbau.
"Dank ihrer umfassenden Wein-Kompetenz beantwortete sie die
schwierigsten Fragen mit großer Sicherheit und Souveränität.
Hinzu kommt ihre Natürlichkeit und Charme. - Ich bin sicher,
dass Judith Honrath eine sympathische und kompetente Vertreterin
des deutschen Weines sein wird", freute sich Armin Göring, Geschäftsführer
des Deutschen Weininstituts (DWI), Mainz, über den Wahlausgang.
Erfahrungen für ihr neues Amt hat die neue "First Lady des deutschen
Weines" bereits gesammelt: Sie war von Juli 2001 bis September
2002 Weinkönigin des Anbaugebiets Nahe. Zuletzt hatte das Weinbaugebiet
Nahe im Jahr 1995 eine Deutsche Weinkönigin gestellt.
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