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Weinbauverband
Pläne der Bundesregierung
Nach
dem VDP hat jetzt auch der Deutsche Weinbauverband den gesetzesentwurf
der Bundesregierung zum Abbau von Steuervergünstigungen und
Ausnahmeregelungen, der heute dem Bundeskabinett zugeleitet
wurde, kritisiert. Darin wird u.a. vorgeschlagen, die bisherige
Absetzbarkeit von Geschenken bis 40 Euro als Betriebsausgabe
zu streichen.
Der
Deutsche Weinbauverband teilt diese Auffassung nicht, sondern
bewertet diesen Vorschlag als eine weitere Konsum- und Konjunktur
bremsende Maßnahme, die für einen speziellen Bereich der Wirtschaft
verheerende Auswirkungen haben kann. Wie der Präsident des Deutschen
Weinbauverbandes, Norbert Weber, unterstreicht, leben viele
Weinbaubetriebe davon, dass gewerbliche Betriebe bis hin zu
Großunternehmen einem Teil ihrer Kunden Weinpräsente gerade
in der Vorweihnachtszeit übermitteln. Die Einnahmen der hierauf
spezialisierten Weinbaubetriebe werden bei einem Wegfall der
steuerlichen Abzugsfähigkeit für Geschenke drastisch einbrechen.
Wesentlich
betroffen sind nicht nur Weingüter, Winzergenossenschaften,
sondern auch Weinkellereien und der Weinfachhandel, dessen Umsatz
im Präsentegeschäft laut Angaben des GEV Großeinkaufsverbandes
des Wein- und Spirituosenhandels 30 % des Gesamtumsatzes ausmacht.
Der Deutsche Weinbauverband fordert daher die Bundesregierung
auf, die bisherige Regelung beizubehalten.
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