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Sechs
Weinbau-Betriebe an der Elbe im Hochwasser versunken
Vom Hochwasser der Elbe sind auch die Winzer zwischen Dresden
und Meißen betroffen. «Sechs Betriebe stehen schon unter Wasser»,
sagte Weinbauberater Claus Höhne vom sächsischen Winzerverband
am Montag in Meißen der Nachrichtenagentur ddp. Auch die Weinkeller
der Betriebe seien voll gelaufen. Die Weine selbst nähmen jedoch
keinen Schaden, sagte Höhne. Die Tanks seien dicht verschlossen.
Zum Teil unbrauchbar seien aber die Maschinen und das Verpackungsmaterial.
Auf die laufende Ernte habe die Flutkatastrophe voraussichtlich
keinen Einfluss. Eine Hänge seien jedoch wegen der Nässe zurzeit
nicht befahrbar, erklärt Höhne. Durch die Überflutungen seien
zudem 10 000 Quadratmeter Weinberg-Mauern eingestürzt. «Einige
davon waren 250 Jahre alt», sagt Höhne. Für solche Schäden komme
keine Versicherung auf. In Deutschlands nördlichstem Weinbaugebiet
an der Elbe werden rund 385 Hektar Rebfläche bearbeitet. Die
14 Verbands-Betriebe bauen hauptsächlich die Sorten Müller-Thurgau
und Riesling an.
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