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Mit
Einschienenbahnen in steilste Weinberge
Der
Einsatz von Schienenbahnen, vor allem der Einschienen-Zahnradbahnen,
leistet einen entscheidenden Beitrag, um den hohen und immer
weniger rentablen Arbeitsaufwand in den Steilhängen zu verringern.
Um über die modernen Techniken der Bahnen und deren Verwendung
in den Steil- und Steilstlagen zu informieren, hat das rheinland-pfälzische
Landwirtschaftsministerium die Broschüre In Europas steilsten
Weinbergen arbeiten - Bahnen machen’s möglich, herausgegeben.
„Die hohen Bewirtschaftungskosten in den Steil- und Steilstlagen
führen dazu, dass immer mehr Weinberge aufgegeben werden", erklärte
der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Weinbauminister Hans-Artur
Bauckhage. Das beeinflusse nicht nur den Weinbau, sondern auch
die von ihm abhängigen Wirtschaftszweige. Zudem gehen Attraktivität
und Erholungswert der Landschaft verloren. In der Ländlichen
Bodenordnung sieht Bauckhage deshalb ein wirksames Instrument,
die Produktionskosten in der Weinbereitung zu reduzieren und
den Weinbau in den steilen Hängen an Rhein, Ahr und Mosel zu
sichern. Die Zusammenfassung verstreut liegender Weinbergsflächen
schaffe Bewirtschaftungsflächen, die den rentablen Einsatz neuer
Techniken erst ermöglichten, so der Minister.
Die Einschienen-Zahnradbahnen können Steigungen von über 100
Prozent leisten und somit auch Hangbereiche beispielsweise mit
Trockenmauern überwinden. Das ist eine ganz wesentliche Erleichterung,
zum Beispiel bei der Frühjahrsdüngung, bei Bodenpflegemaßnahmen
und Laubarbeiten bis zur Unterstützung im Personentransport.
Allein bei der Weinlese könne durch den Transport von Personen
und Material zum Beispiel eine Arbeitszeitersparnis von 50 Prozent
erreicht werden. Die Schienenführung könne durch diverse Trassierungselemente
genau dem Gelände angepasst werden und komme so auch den Belangen
der Landespflege entgegen, erläuterte der Minister.
Die
Broschüre „In Europas steilsten Weinbergen arbeiten – Bahnen
machen’s möglich" ist erhältlich im Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Stiftsstraße 9, 55116 Mainz, Tel. 06131/16-4456, Fax: 06131/16-174456.
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