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Erster
einheimischer Federweißer bald in den Gläsern
Die Verbraucher können sich in Kürze auf den ersten einheimischen
Federweißen freuen. Wie der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz
Süd am Dienstag in Mainz mitteilte, wurden bereits die ersten
Trauben in Rheinhessen und der Pfalz gelesen. Zumeist handele
es sich dabei um Trauben der Sorte Ortega, deren Mostgewichte
bereits die Vorfreude auf den «neuen Wein» steigen lasse, hieß
es weiter.
Die Winzer in Rheinland-Pfalz rechnen aufgrund der für die Trauben
günstigen Wetterverhältnisse mit Topqualitäten beim Weinjahrgang
2002. Neuer Wein ist nach dem Weinrecht «teilweise gegorener
Traubenmost», der durch die Hefe milchig-trüb ist und «bitzelnd»
schmeckt. In den verschiedenen Regionen des Landes wird er unter
den Namen «Bitzler», «Bremser», «Süßer» oder «Federweißer» angeboten.
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