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Rot boomt „Rot boomt – zumindest beim Wein",
stellte
Günter Eymael, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, auf dem 3. Pfälzer Rotweintag
der Staatlichen Lehr- und Forschungsanstalt (SLFA) Neustadt
fest. Dort wurden Strategien für erfolgreiche Rotweine diskutiert.
Auf diesen seit Jahren zu beobachtenden Trend hätten besonders
die Winzer aus der Pfalz reagiert, stellte Eymael fest.
In
der Pfalz sind mittlerweile über 25 Prozent der insgesamt rund
23 000 Hektar großen Rebfläche mit Portugieser, Spätburgunder,
Dornfelder und Co bepflanzt. Mit guten Qualitäten, effizienter
Produktion und einem modernen und attraktiven Marktauftritt
erzielten viele Winzerfamilien unter hohem personellen Einsatz
gute Erlöse. Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens gelte
aber auch hier der Spruch „Stillstand ist Rückschritt", sagte
Eymael. Die Qualitätserwartungen von Weintrinkern nähmen zu,
deshalb dürfe auch trotz guter Erlöse für Rotweine das Streben
nach noch besseren Weinen nicht nachlassen, so der Staatssekretär.
Jetzt
gelte es, Märkte und Qualitäten zu sichern und das erreichte
Niveau zu stabilisieren. Mit der SLFA hätten die Winzer ein
Kompetenzzentrum für alle Fragen von der Auswahl des Pflanzmaterials
über die Bestandespflege und den Ausbau im Keller bis hin zum
Bereich Marketing und Verkauf. Der 3. Pfälzer Rotweintag treffe
deshalb mit seinen Themen wie Rotweinstile, Technik der Rotweinbereitung,
internationaler Wettbewerbsvergleich, neue Rotweinsorten und
Rotweinqualität „voll in’s Schwarze", so Eymael.
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