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Mainzer
Weinbörse 2003
Bauckhage: Hausse für Riesling
„Wir erleben derzeit weltweit eine Renaissance des Rieslings.
Wäre diese Rebsorte börsennotiert, hätten wir mit Sicherheit
eine Hausse“, sagte der rheinland-pfälzische Weinbauminister
Hans-Artur Bauckhage beim Eröffnungsempfang zur Mainzer Weinbörse
2003 in Mainz.
Die Weinbörse in der Hauptstadt des wichtigsten Weinbau treibenden
Bundeslandes Rheinland-Pfalz sei seit Jahren eine Bühne für
die Spitze der deutschen Weinwirtschaft und Treffpunkt von Handel,
Gastronomie und Medien aus dem In- und Ausland, stellte der
Minister fest. Er dankte dem VDP mit seinem Präsidenten Michael
Prinz zu Salm-Salm an der Spitze. „Sie schaffen das richtige
Parkett für die Präsentation guter und bester deutscher Weine“,
so Bauckhage. Solche Aktivitäten auf höchstem Niveau mit den
Flaggschiffen der Weinwirtschaft und klassischen Rebsorten trügen
zu einem guten Image für deutsche Winzer und Weine im In- und
Ausland bei.
Auf
diesem Kurs segele auch das Weinbauministerium mit seinen Weinmarketing-Aktivitäten,
sagte der Minister. Stellvertretend für diese Initiativen erinnerte
er an den internationalen Wettbewerb „best of Riesling“, der
im vergangenen Jahr mit fast 1 800 Anstellungen aus elf Nationen
auf eine hervorragende Resonanz gestoßen ist. Ende 2003 wird
der Wettbewerb erneut ausgeschrieben.
„Für deutsche Weine sehe ich gute Chancen. Denn trotz aller
Globalisierung hat die Fachwelt erkannt, dass die geschmackliche
Gleichmacherei immer weniger und individuelle Weinstile immer
mehr gefragt sind. Auf der Mainzer Weinbörse treffen sich solche
Individualisten“, so der Minister abschließend.
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