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Großdemonstration LIPCO -Tunnelsprühgeräte

Im Rahmen des 2. BASF-Weinbautages hat die Firma LIPCO die LIPCO-Tunnelsprühtechnik demonstriert. Gezeigt wurden alle Gerätevarianten, die im Weinbau zum Einsatz kommen. Unter anderem wurden zwei- und vierreihige Ausführungen - aufgesattelte und nachgezogene Gerätevarianten und selbstverständlich der neue LIPCO-Überzeilen-Traktor Z 124 - im Einsatz gezeigt.

Seit 15 Jahren entwickelt und baut die Firma LIPCO Pflanzenschutz-Recyclinggeräte - die so genannten Tunnel-Sprühgeräte für Wein- Obst- und den Beerenanbau. Die Maschinen wurden Jahr für Jahr kontinuierlich weiterentwickelt. So daß sie sich nicht mehr in puncto Zuverlässigkeit und Fahrverhalten von konventionellen Geräten unterscheiden. Wissenschaftliche Institute in ganz Europa haben die Geräte gegenüber herkömmlicher Technik einem Vergleich unterzogen. Alle Versuche haben positive Ergebnisse gebracht.

Die Technik bietet enorme Vorteile: Der größte Vorteil ist die Rückführung der nicht angelagerten Brühe. Bei herkömmlichen Geräten geht die nicht angelagerte Brühe in die Umwelt. Die Recyclingrate beginnt im Frühjahr mit etwa 70 % und geht je nach Laubwandwuchs zurück zur Abschlußspritzung mit etwa 20 %. Das ergibt eine Einsparung über die ganze Saison von ca. 40 %. Die nicht angelagerte Brühe wird über Hydroinjektoren abgesaugt - gefiltert und wieder dem Tank zugeführt.

Der nächste wichtige Vorteil ist die Schlagkraft. Zwei-, drei- und vierreihige Geräte - d.h. nur jede 2. 3. oder 4. Gasse fahren - bringt Zeiteinsparung, Kraftstoff-einsparung und Bodenschonung. Weitere Vorteile sind - die Technik ist gegen Wind unempfindlich. Viele Institute haben es nachgemessen - es gibt 90 % weniger Abdrift als herkömmliche Pflanzenschutzgeräte. Man arbeitet im Weinbau bei schmalen Laubwänden ohne Gebläse. Der Druck im Tunnel reicht völlig aus, um eine 100-%-ige Applikation der Pflanzenschutzmittel zu erreichen. Bei breiten Laubwänden in Beeren oder im Obstbau wird im vorderen Drittel ein Querstromgebläse eingebaut. Dieses Gebläse ist hydraulisch angetrieben und kann daher stufenlos in der Drehzahl reguliert werden.

Die Geräte haben serienmäßig eine voll elektrische Steuerung, so daß alle Funktionen - Pflanzenschutz und Hydraulik die Anpassung des Gerätes an die Laubwand, und an den Zeilenabstand stufenlos vom Traktor aus reguliert werden können. Durch die mechanisch arbeitende Knickdeichsel und die zusätzlich serienmäßig eingebaute hydraulische Schwenkdeichsel brauchen die Geräte nicht mehr Platz zum Wenden als jedes herkömmliche Gerät. Die Tunnelgröße richtet sich nach der Kultur. Im Weinbau ist der Standard-Tunnel 2,2 Meter hoch und stufenlos einstellbar bis 1,2 Meter in der Breite.

 

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