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Für
die Online-Werbung gelten ähnliche Gesetze wie für die klassische
Werbung.
Wortwahl
und redaktionelles Umfeld sind entscheidend für die Wirkung
eines Banners.
Dies belegt die Studie zur Online-Werbewirkung der ComCult Research
GmbH. Im Rahmen der Studie wurde in drei unterschiedlichen Websites
aus stern.de jeweils eines von insgesamt vier unterschiedlichen
Bannern integriert und somit zwölf unterschiedliche Versuchsbedingungen
geschaffen, die 746 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer des
ComCult-Online-Panels beurteilen mussten. Beworben wurden auf
den Bannern zwei nicht existierende Marken - eine Finanzzeitschrift
sowie ein Hustenmittel.
Das
Ergebnis: Wenn das per Banner beworbene Produkt thematisch zur
Website passt, kann gegenüber Bannern, die thematisch nicht
passen, eine 40-prozentige Steigerung der Werbewirkung erzielt
werden. Aber auch die Wortwahl im Bannertext nimmt großen Einfluss
auf die Werbewirkung im Internet. Während argumentative Banner
im geeigneten redaktionellen Umfeld gegenüber Image-Bannern
die bessere Werbewirkung erzielen, wirken in redaktionell unrelevanten
Werbeumfeldern Image-Banner stärker. Die ComCult-Analyse weist
hier in Relation zu den Argumente-Bannern einen um mehr als
60 Prozent höheren Wert aus.
Wer
werberesistente Personen ansprechen möchte, sollte inhaltlich
ebenfalls eher auf Argumente-Banner in redaktionell passenden
Umfeldern setzen, so ein weiteres Studienergebnis.
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